the healing component




es fühlte sich an wie eiskaltes wasser im gesicht. ein kurzer schreck. ein flüchtiger moment, in dem man sich fragt, ob das was war, sich jemals lohnte. dann stille. ein blick nach oben in den spiegel. es tropft am gesicht hinunter ins waschbecken und obwohl ich spüre, dass tränen versteckt ihre bahnen über meine wangen ziehen, muss ich lächeln. lächeln vor lauter freiheit.
für einen viel zu langen augenblick ging es verloren, dieses gefühl, dass es noch etwas wichtiges gibt. als hätte man das leben verlernt, ohne es je zu merken. bis das wasser kam. bis ich mich anschaute. lachend und weinend. bis ich verstand, dass es alles war, was ich niemals wollte. 
mein kaltes wasser im gesicht.

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